Stadtgalerie DIA:LOG –Plattform Bildende Kunst Kufstein

Aus einer Eigeninitiative von einer Gruppe von Künstler-Innen und kunstinteressierten Menschen aus der Region Kufstein hat sich im Herbst 2019 der Verein mit dem gleichlautenden Namen DIA:LOG- Plattform Bildende Kunst gebildet, der ab Februar 2020 den Galeriebetrieb mit laufenden Ausstellungen aufgenommen hat. Der Verein nennt sich DIA:LOG – Plattform Bildende Kunst zur Förderung von zeitgenössischer Kunst und deren Vermittlung in Kufstein und Umgebung. Der Zweck des Vereins bzw. der Galerie ist es, bildende Kunst zu fördern und zeitgenössische Kunst, den Kufsteiner-Innen aller Schichten und Altersgruppen, als auch den Besuchern der Stadt näher zu bringen und zu vermitteln. Da es in Kufstein schon seit ca. zehn Jahren keinen ständigen Ort mehr für Bildende Kunst gab, ist dies eine Bereicherung des städtischen Kulturlebens , das auch der ganzen Region zu Gute kommen soll, als auch dem Ruf einer Grenzstadt und der zweitgrößten Stadt Tirols gerecht werden soll. Die Zielsetzung, die sich schon im Namen Dialog ausdrückt, ist es, in innovativen und vielfältigen Formaten der bildenden Kunst mit der Bevölkerung in einen Dialog zu kommen. Dazu gehören nicht nur Themenausstellungen, sondern auch Symposien, Seminare, Workshops, offene Ateliers, Vorträge, Filmabende etc. So kann sich ein ständiger Dialog entwickeln, der vielen Bevölkerungsgruppen gerecht wird, insbesondere werden Programme für Kinder, Jugendliche, aber auch Senioren angeboten werden. Diese interaktiven Programme versprechen eine Aufbauarbeit an kreativem Dialog, die nachhaltigen Charakter haben soll, d. h. auch längerfristig angeboten werden soll. Gleichzeitig aber sollen durchaus hochwertige Ausstellungen im Dialog, immer mit einem thematischen Schwerpunkt, gezeigt werden. Themen wie z.B. „wir ernten,was wir säen/sehen!“ oder „Zwischenstation Sehnsucht“ bringen aktuelle, aber auch sehr persönliche Inhalte in den Dialog mit den Besuchern ein und sollen auch zur Reflexion darüber anregen. Kooperationen mit anderen Kulturinitiativen aus Nachbarländern (z.B. Kunstverein „Unzone-Kiefersfelden) oder auch mit Partnerstädten etc. sollen gefördert werden und sind angedacht, auch Außenaktivitäten z.B. mit Museen oder an öffentlichen Plätzen, ob in Stadt oder Natur sind geplant.